Weingut Fuchs · 1626
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Weinsäure – die Säure des Weins

Zu den sehr säuremilden Weinen gehören zum Beispiel:

Trockene Weißweine:
Süße und edelsüße Weißweine:
Roséweine:
Trockene Rotweine:
Süße Rotweine

Bei der Beschreibung der Weine finden Sie neben den Werten für Alkohol und Restsüße auch die Angabe des Weinsäuregehalts in Gramm je Liter.

Die natürliche Säure der Weintrauben

Die Weinsäure ist zusammen mit weiteren Säuren (z.B. Apfelsäure und Zitronensäure) ein natürlicher Inhaltsstoff der Trauben.

Mit zunehmender Reife verändern sich die Werte: parallel zum steigenden Gehalt von Fruchtzucker und Traubenzucker sinkt der Säuregehalt der Beeren. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf besonders reife Trauben, die ihre milde Säure schon auf die Kelter mitbringen.

Weinsäure und die “Bekömmlichkeit” des Weines

Einer neueren EU-Verordnung zufolge dürfen Weine nicht mehr mit dem Wort “bekömmlich” beschrieben werden, da dies unter gesundheitsbezogene Werbung fällt. Es bleibt dem Weinfreund daher nur der Blick auf die Analysenwerte, die eine klare Aussage zum Säuregehalt eines jeden Weines treffen.

Der Gehalt an Weinsäure ist ein wesentlicher Faktor, ob Menschen Weingenuss als angenehm empfinden. Individuell wird die Säure im Geschmack von “erfrischend” bis “sauer” wahrgenommen.

Unterschiede bei den Rebsorten

Nicht alle Rebsorten bilden ihren Weinsäuregehalt in gleichem Umfang aus. Zu den säurebetontesten Sorten gehört der Riesling, in dessen typischem Aromabild die Säure wesentlicher Bestandteil der schlanken, rassigen Struktur ist.

Eher milde Säure bilden dagegen zum Beispiel Silvaner und Müller-Thurgau aus. Werden sie wie bei uns auch noch sehr reif geerntet, zeigt sich die Säure der Weine ganz besonders weich und mild.

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